Konfiguration speichern und weitergeben
Wer zusammenstellt, entscheidet im Geschäftskundengeschäft selten selbst. Wie eine halbfertige Konfiguration den Weg über die Freigabe nimmt.
Im Geschäftskundengeschäft entscheidet selten der, der konfiguriert. Jemand stellt zusammen, jemand anders gibt frei, und dazwischen liegen Tage. Ein Warenkorb, der beim Abmelden verfällt, ist dafür das falsche Werkzeug.
Deshalb kann eine Zusammenstellung gespeichert werden. Sie bekommt eine eigene Adresse, die sich weitergeben lässt - und die den Konfigurator später genau so wieder aufbaut.
Der Ablauf
- Der Einkäufer stellt zusammen, so weit er kommt, und speichert.
- Er bekommt einen Link auf genau diese Konfiguration und schickt ihn weiter.
- Die Freigabe öffnet den Link. Der Konfigurator steht wieder da, mit allen Auswahlen und Mengen.
- Bestellt wird aus derselben Ansicht - oder es geht eine Anfrage heraus, wenn das Set erst besprochen werden soll.
Der Link führt genau auf diesen Stand. Zum Ändern einfach weiterklicken.
Wenn erst gesprochen werden muss
Manche Zusammenstellungen gehören nicht direkt in die Kasse. Große Mengen, Projektpreise, Sonderfarben. Dafür lässt sich die Produktseite eines Konfigurators um einen Link Frage zum Produkt ergänzen. Er führt auf ein Kontaktformular - und die aktuelle Konfiguration steht automatisch im Kommentarfeld.
Das Formular ist ein gewöhnliches Shopware-Formular auf einer Landingpage, die du selbst anlegst. Wie der Text im Kommentarfeld aussieht, bestimmst du über eine Twig-Vorlage. Wichtig zu wissen: Der Link steht neben dem Warenkorb, er ersetzt ihn nicht, und er wird je Verkaufskanal geschaltet - nicht je Konfigurator.
Gespeicherte Konfigurationen räumen sich auf
Jede gespeicherte Zusammenstellung ist ein Datensatz, der sonst für immer bliebe. Eine geplante Aufgabe löscht sie nach einer einstellbaren Zahl von Tagen - voreingestellt sind 365. Das ist gleichzeitig die Antwort auf die Frage, wie lange ein weitergegebener Link gültig bleibt.
Was in der Bestellung ankommt
Für die Weiterverarbeitung zählt, was hinterher in der Bestellung steht. Dafür gibt es mehrere Schalter: Das doppelte Vater-Produkt lässt sich entfernen, die Komponenten lassen sich als eigene Produkte speichern, und die Vater-Kind-Beziehung lässt sich auflösen. Damit sieht eine Warenwirtschaft entweder ein Set oder einzelne Produkte - je nachdem, womit sie umgehen kann.
Zusätzlich lässt sich die gesamte Konfiguration per Textmuster in den Kundenkommentar der Bestellung schreiben. Das ist oft der schnellste Weg in ein System, das keine Stücklisten kennt.