Geschenkkorb selbst zusammenstellen
Ein Korb, freie Füllung, ein Preis. Warum Varianten dafür der falsche Weg sind und wie der Konfigurator es stattdessen löst.
Ein Geschenkkorb ist kein Produkt, sondern eine Reihe von Entscheidungen. Welcher Korb, was kommt hinein, wie wird verpackt. Wer das mit Varianten abbildet, braucht für jede denkbare Kombination ein eigenes Produkt - bei fünf Körben, zwanzig Füllungen und drei Verpackungen sind das rechnerisch mehr Varianten, als der Shop je verkaufen wird.
Der Konfigurator dreht das um: ein Vater-Produkt, darunter mehrere Auswahlgruppen. Jede Gruppe heißt im Plugin Stream. Der Kunde geht sie der Reihe nach durch, der Preis rechnet sich mit, und am Ende landet genau eine Zusammenstellung im Warenkorb.
So sieht das im Shop aus
Vier Gruppen, drei Verhaltensweisen. Der Korb ist ein Pflichtfeld ohne Mehrfachauswahl - ohne Korb geht die Zusammenstellung nicht in den Warenkorb. Bei den Waren ist Mehrfachauswahl erlaubt und die Stückzahl wählbar. Die Verpackung ist freiwillig und bekommt eine eigene Kachel „Keine Auswahl“, für die sich Text und Bild frei setzen lassen.
Was dafür eingestellt wird
- Am Vater-Produkt einen Konfigurator anlegen. Er bekommt einen Namen und eine Position auf der Produktseite - zur Auswahl stehen vier feste Plätze, etwa „Unterhalb des Bildes, oberhalb der Beschreibung (komplette Breite)“.
- Vier Streams anlegen. Jeder Stream hat einen internen Namen und eine sichtbare Überschrift, die sich übersetzen lässt.
- Im Reiter Produkte je Stream festlegen, woher die Auswahl kommt: eine Liste einzelner Produkte oder eine dynamische Produktgruppe. Bei der Gruppe pflegst du künftig nur noch die Gruppe, nicht mehr den Konfigurator.
- Im Reiter Optionen die Regeln setzen: Pflichtfeld beim Korb, Mehrfachauswahl und Stückzahl bei den Waren, „Keine Auswahl“ bei der Verpackung.
- Im Reiter Darstellung die Optik wählen: als Liste, als Slider oder als Galerie. Für Körbe mit Bild ist die Galerie die naheliegende Wahl.
Was das im Alltag spart
Kommt eine neue Käsesorte dazu, wird sie einmal als Produkt gepflegt und in die dynamische Produktgruppe aufgenommen. Sie steht danach in jedem Konfigurator, der diese Gruppe nutzt - ohne dass ein einziger Korb angefasst wird.
Grenzen, die du kennen solltest
Der Konfigurator ersetzt keine Stückliste im Lager. Ob die Bestellung als ein Posten oder als einzelne Produkte in der Warenwirtschaft ankommt, entscheidest du getrennt davon in den Einstellungen - dort lassen sich die Komponenten als eigene Produkte speichern und die Vater-Kind-Beziehung auflösen.
Und: eine Gruppe, aus der nichts gewählt werden kann, ist keine Auswahl, sondern eine Aufzählung. Für den reinen Inhaltsnachweis („Dieser Geschenkkorb enthält …“) gibt es die Einstellung An-/Abwahl deaktivieren; der Stream zeigt dann nur noch an, was drin ist.