Vergleich

Vier Wege, den Kunden kombinieren zu lassen

23 Merkmale in 4 Gruppen. Jeder Eintrag sagt, was der Weg tatsächlich tut - nicht nur, ob er es kann.

Shopware-Standard Varianten und Eigenschaften, wie ausgeliefert
Bundle-Erweiterung Ein fertig geschnürtes Paket mit Preisvorteil
Externer Konfigurator Ein eingebundener Fremddienst
Dieser Konfigurator Auswahlgruppen direkt am Produkt

abgedeckt teilweise, oder mit Aufwand nicht vorgesehen

Merkmal Shopware-Standard Bundle-Erweiterung Externer Konfigurator Dieser Konfigurator
Aufbau und Pflege
Kunde stellt selbst zusammen nur Varianten wählen Teile abwählen ja ja
Ein Produkt statt vieler Kombinationen je Kombination eine Variante ein Paket ja ein Vater-Produkt
Auswahl folgt einer Bedingung statt einer Liste nein feste Bestandteile je nach Dienst dynamische Produktgruppe
Aufbau einmal pflegen, mehrfach verwenden nein je Paket erneut je nach Dienst Vorlagen mit Vererbung
Daten bleiben im Shop ja ja beim Fremddienst eigene Tabellen im Shop
Auswahl und Regeln
Pflichtgruppen Variante ist immer Pflicht nein ja je Gruppe einstellbar
Mehrere Produkte aus einer Gruppe nein feste Menge ja Mehrfachauswahl
Feste Stückzahl („wähle sechs“) nein nein je nach Dienst vier Set-Regeln
Gruppen erscheinen erst nach einer Entscheidung nein nein ja ausgeblendet oder deaktiviert
Menge je Position statt je Warenkorbzeile nein feste Menge je Bestandteil je nach Dienst Stückzahl wählbar
Freier Text am einzelnen Bestandteil nein nein ja Eingabefeld je Gruppe
Prüfung dieses Textes auf Länge oder Format nein nein je nach Dienst nur Pflichtangabe
Visuelle Vorschau des Ergebnisses nein nein oft Kern des Angebots Bilder je Auswahl, keine Vorschau
Preise
Preis rechnet sich live mit je Variante fester Paketpreis ja ja
Aufpreis statt Vollpreis anzeigen nein nein je nach Dienst relative Preise
Eigener Preis nur innerhalb dieser Auswahl Katalogpreis über den Paketrabatt je nach Dienst Preise je Stream
Rabatt ab einer Menge oder Summe Staffelpreise je Produkt Paketrabatt je nach Dienst Schwellenwert mit Hinweis
Prozentualer Aufschlag auf das Ganze nein nein je nach Dienst am Produkt einstellbar
Shop und Betrieb
Preis in der Kategorie ab-Preis der Varianten Paketpreis oft nur der Grundartikel ab-Preis oder Festpreis
Kategorieseiten bleiben schnell ja ja zusätzlicher Aufruf eigener Listing-Cache
Zusammenstellung speichern und teilen nein nein ja eigener Link
Bestandteile einzeln in der Bestellung eine Variante je nach Einstellung je nach Anbindung je nach Einstellung
Aus einem eigenen Frontend nutzbar Store-API je nach Erweiterung eigene Schnittstelle Store-API

Wo die Grenze verläuft

Die ehrliche Antwort auf „was brauche ich denn nun“ beginnt mit einer Gegenfrage: Wer entscheidet, was zusammengehört? Wenn du das tust und der Kunde nur zugreift oder nicht, ist es ein Bundle. Wenn der Kunde entscheidet und seine Entscheidungen aufeinander aufbauen, ist es ein Konfigurator.

Das ist keine Geschmacksfrage. Ein Bundle hat einen Preis, einen festen Inhalt und eine Warenkorbzeile. Ein Konfigurator hat eine Preisspanne, ein Regelwerk und ein Ergebnis, das es erst gibt, wenn der Kunde fertig ist. Alles andere - Abhängigkeiten, Schwellenwerte, Mengen je Position - folgt aus diesem Unterschied.

Für das fertig geschnürte Paket mit Preisvorteil gibt es eine eigene Erweiterung und eine eigene Seite. Sie ist das bessere Werkzeug, wenn nichts entschieden werden muss.

Was Varianten weiterhin am besten können

Hier spricht nichts gegen Varianten. Ein T-Shirt in drei Größen und vier Farben ist ein Variantenprodukt, Punkt - mit Bestand je Variante, eigenem Bild und eigener Produktnummer. Der Konfigurator fängt dort an, wo eine Kombination kein Produkt mehr ist: wo fünf Entscheidungen hundert Ergebnisse erzeugen, die niemand pflegen will.

Beides schließt sich auch nicht aus. Ein Stream kann Varianten auffächern, das Variantenprodukt macht seine Arbeit also innerhalb des Konfigurators weiter.

Unsere drei Erweiterungen

Konfigurator, Bundle oder Stückliste?

Wir bauen drei Erweiterungen für zusammengesetzte Produkte. Sie lösen verschiedene Aufgaben, und die falsche kostet Zeit. Hier steht, welche wann passt.

Der Kunde entscheidet, was hineinkommt

Mehrere Entscheidungen, die aufeinander aufbauen, Pflichtschritte, Mengen, Bedingungen - und ein Ergebnis, das es erst gibt, wenn er fertig ist.

Dann nimm

Produkt Konfigurator

Die Erweiterung, um die es auf dieser Seite geht.

Du schnürst das Paket, der Vorteil steht fest

Ein fertiges Set mit einem Rabatt, der im Bundle steckt. Der Kunde greift zu oder nicht und wählt höchstens einen Bestandteil ab.

Dann nimm

Produkt Bundles

Im Shopware Store →

Das Set ist selbst ein Produkt

Bestand, Preis, Lieferzeit und Maße des Vater-Produkts ergeben sich aus den Bestandteilen - verkauft wird es wie ein normales Produkt.

Dann nimm

Stücklisten

Im Shopware Store →

Merkmal Produkt Konfigurator Produkt Bundles Stücklisten
Wer stellt zusammen
Der Kunde stellt selbst zusammen das ist der Zweck er wählt höchstens ab nur wenn auswählbar
Pflichtschritte und feste Reihenfolge je Gruppe einstellbar nein nein
Abhängigkeiten zwischen Gruppen vier Bedingungstypen nein nein
Feste Stückzahl („wähle sechs") vier Set-Regeln nein nein
Menge je Position durch den Kunden Stückzahl wählbar fest gepflegt wenn mengen-wählbar
Freier Text am Bestandteil Eingabefeld je Gruppe nein nein
Preis
Preis entsteht aus der Auswahl Summe der gewählten Produkte fester Paketpreis Summe der Bestandteile
Preisvorteil im Paket Rabatt, auch ab Schwelle drei Rabattarten, fest im Bundle Auf- oder Abschlag
Aufpreis statt Vollpreis anzeigen relative Preise nein nein
Das Vater-Produkt
Bestand aus den Bestandteilen abgeleitet eigener Bestand eigener Bestand wird berechnet
Lieferzeit, Maße, Eigenschaften übernommen nein nein neun Schalter
Aufbau für viele Produkte wiederverwendbar Vorlagen mit Vererbung allgemeine Bundles eine Liste je Produkt
Warenkorb und Bestellung
Aufbau im Warenkorb Vater und Komponenten Container, Bestandteile, Rabattzeile Container, Kinder, Ausgleichszeile
Vater-Kind-Beziehung auflösbar je nach Einstellung standardmäßig aufgelöst je nach Einstellung
Bestellansicht im Admin erweitert ja ja ja

Die drei schließen sich nicht aus. In einem Shop kann ein Konfigurator an den Produkten hängen, die zusammengestellt werden, ein Bundle an denen, die du selbst schnürst, und eine Stückliste dort, wo das Set ein eigenes Produkt ist.

Häufige Fragen

Wann reichen Varianten?
Wenn der Kunde aus einer festen Matrix eines auswählt - Größe und Farbe zum Beispiel. Sobald mehrere Teile frei kombiniert werden, explodiert die Zahl der Varianten.
Was ist der Unterschied zu einem Bundle?
Ein Bundle ist vorher geschnürt, der Kunde wählt höchstens Teile ab. Ein Konfigurator ist eine Strecke, die der Kunde selbst geht - mit Pflichtschritten, Mengen und Bedingungen.
Brauche ich einen externen Dienst?
Wenn das Verkaufsargument die visuelle Vorschau des fertigen Produkts ist, ja. Geht es um die Zusammenstellung selbst, die Regeln und den Preis, ist der Konfigurator im Shop der kürzere Weg.