Probierpaket: sechs aus zwanzig
Sechs Flaschen für 59 Euro, frei gewählt aus zwanzig. Wie ein festes Set eingestellt wird und warum „Pflichtfeld“ dabei nicht greift.
Sechs Flaschen für 59 Euro, freie Wahl aus zwanzig. Das ist kein Rabattmodell, sondern ein eigenes Produkt: Der Preis steht vorher fest, die Zusammenstellung nicht. Genau dafür gibt es im Plugin das feste Set.
Die vier möglichen Set-Regeln
Eine Gruppe lässt sich als festes Set führen. Vier Verhalten stehen zur Wahl, wörtlich so benannt:
| Verhalten | Was der Kunde darf |
|---|---|
| freie Auswahl, maximal die ausgewählte Stückzahl (0 bis x Stück) | Er darf auch gar nichts nehmen, aber nicht mehr als x. |
| mindestens ein Stück, maximal die ausgewählte Stückzahl (1 bis x Stück) | Mindestens eines muss hinein, nach oben ist bei x Schluss. |
| mindestens die ausgewählte Stückzahl, maximal die ausgewählte Stückzahl (x bis y Stück) | Eine Spanne mit Unter- und Obergrenze. |
| genau die ausgewählte Stückzahl (x Stück) | Weder mehr noch weniger. Das Probierpaket. |
Erst bei sechs Flaschen lässt sich das Paket in den Warenkorb legen.
Warum bei jeder Flasche derselbe Text steht
Weil die einzelne Flasche in diesem Paket keinen eigenen Preis hat. Dafür gibt es zwei Schalter, die zusammen arbeiten: Produkte kostenlos setzt die Positionen im Konfigurator auf null, Preise ausblenden nimmt die Zahlen ganz aus der Anzeige. Der Preis kommt vom Vater-Produkt - dem Paket selbst.
Es gibt auch die Zwischenstufe: Produkte kostenlos, aber Preise anzeigen. Dann sieht der Kunde, was die Flaschen einzeln kosten würden, zahlt aber den Paketpreis. Das ist der ehrlichere Weg, einen Vorteil zu zeigen, ohne mit einem durchgestrichenen Preis zu arbeiten.
Ein Set ist kein Pflichtfeld
Das ist die Stolperstelle. Der Hilfetext sagt es deutlich: „die Option „Pflichtfeld“ wird bei Sets nicht beachtet“. Die Untergrenze kommt allein aus dem gewählten Set-Verhalten. Und damit überhaupt mehrere Flaschen wählbar sind, muss Mehrfachauswahl eingeschaltet sein.
Der Preis in der Kategorie
Ein Paket mit Festpreis braucht in der Kategorie keinen „ab“-Preis. Stell Preis im Listing auf „fester Preis - vorausgewählte Produkte“ und hinterlege eine Vorauswahl, dann steht dort dieselbe Zahl wie auf der Produktseite.
Wenn der Vorrat ungleich ist
Zwanzig Weine bedeuten zwanzig Lagerbestände. Fällt einer aus, soll er nicht mehr wählbar sein - und das möglichst, ohne dass jemand den Konfigurator anfasst. Beziehe den Stream deshalb aus einer dynamischen Produktgruppe mit der Bedingung, die du ohnehin schon pflegst. Was aus der Gruppe fällt, fällt aus dem Paket.