Einrichtung und Ausbau

Regalsystem nach Maß

Grundmodul plus Zubehör: Warum der Kunde Aufpreise sehen sollte und wie sich Mengen sauber begrenzen lassen.

Ein Regalsystem beginnt mit einem Grundmodul und wächst dann. Zwei Böden mehr, eine Rückwand, andere Füße. Der Kunde denkt dabei nicht in Gesamtpreisen, sondern in Aufpreisen: Was kostet mich dieser Boden zusätzlich?

Genau so lässt sich der Konfigurator rechnen. Die Einstellung Relative Preise zeigt jeden Posten als Aufpreis zur aktuellen Auswahl statt als Vollpreis. Unten steht trotzdem die richtige Summe.

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Grundmodul Pflicht genau eines
Korpus 80 cm, EicheGrundpreis 189,00 € Korpus 120 cm, EicheAufpreis + 74,00 €
Böden Menge wählbar
Einlegeboden, Eiche3+ + 87,00 € Einlegeboden, GlasMenge wählbar + 39,00 €

Preise als Aufpreis zur aktuellen Auswahl.

Rückwand freiwillig
Rückwand, Filz anthrazit + 59,00 € Ohne Rückwand
Füße genau ein Satz
Sockelleisteim Grundpreis enthalten + 0,00 € Metallfüße, schwarz + 42,00 €
Korpus 80 cm, Eiche189,00 € Einlegeboden, Eiche × 387,00 € Rückwand, Filz anthrazit59,00 € Metallfüße, schwarz42,00 € Gesamt377,00 €

Menge je Position statt Menge am Warenkorb

Drei Böden sind kein dreifaches Regal. Deshalb sitzt die Menge im Konfigurator an der einzelnen Position: Mit Stückzahl wählbar bekommt der Kunde ein Mengenfeld direkt an der Zeile, mit Vorausgewählte Stückzahl legst du fest, womit er startet.

Wo eine Menge frei bleiben soll, aber nicht beliebig: dafür gibt es das feste Set mit seinen vier Regeln, etwa „mindestens ein Stück, maximal die ausgewählte Stückzahl (1 bis x Stück)“. Damit lassen sich Ober- und Untergrenzen sauber abbilden, ohne dass jemand vierzig Böden in ein 80er-Regal legt.

Preise, die nur hier gelten

Ein Einlegeboden, der einzeln 32 Euro kostet, soll im System vielleicht 29 kosten. Dafür ist der Reiter Preise im Stream da: Dort hinterlegst du einen individuellen Preis je Produkt, der nur innerhalb dieses Streams gilt. Der Katalogpreis des Produkts bleibt unangetastet.

Das ist auch der saubere Weg für Staffelungen, die nur im Set gelten sollen - das Produkt behält seinen eigenen Preis, und niemand muss ein zweites Produkt anlegen.

Aufschläge in Prozent

Manche Zusatzleistung hat keinen festen Preis, sondern hängt am Wert des Ganzen - eine Sonderlackierung etwa, oder ein Aufmaß vor Ort. Am Produkt selbst lässt sich deshalb Ist prozentualer Aufschlag setzen und ein Prozentsatz hinterlegen.

Wie der Kunde das sieht, entscheidest du dazu: als Prozentualer Aufschlag oder als Absoluter Preis. Die erste Fassung erklärt sich selbst, die zweite ist beim Vergleichen leichter.

Warum Aufpreise besser verkaufen

Ein Vollpreis neben dem anderen zwingt den Kunden zum Rechnen. Ein Aufpreis beantwortet direkt die Frage, die er gerade hat. Die Summe bleibt gleich, die Entscheidung wird leichter - und die Zusammenfassung unten zeigt am Ende ohnehin alle Positionen einzeln.

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Häufige Fragen

Was bedeutet „relative Preise“?
Jede Position wird als Aufpreis zur aktuellen Auswahl angezeigt statt als Vollpreis. Bei abgeschalteter Mehrfachauswahl ist es die Differenz zum gewählten Produkt, positiv wie negativ.
Kann ein Produkt im Set anders kosten als einzeln?
Ja. Im Reiter Preise hinterlegst du einen Preis, der nur innerhalb dieser Gruppe gilt. Der Katalogpreis bleibt unverändert.
Wie rechne ich einen prozentualen Aufschlag?
Am Produkt selbst über Ist prozentualer Aufschlag. Der Preis des Produkts wird dann ignoriert und stattdessen als Prozentsatz auf die gesamte Konfiguration gerechnet.