Regalsystem nach Maß
Grundmodul plus Zubehör: Warum der Kunde Aufpreise sehen sollte und wie sich Mengen sauber begrenzen lassen.
Ein Regalsystem beginnt mit einem Grundmodul und wächst dann. Zwei Böden mehr, eine Rückwand, andere Füße. Der Kunde denkt dabei nicht in Gesamtpreisen, sondern in Aufpreisen: Was kostet mich dieser Boden zusätzlich?
Genau so lässt sich der Konfigurator rechnen. Die Einstellung Relative Preise zeigt jeden Posten als Aufpreis zur aktuellen Auswahl statt als Vollpreis. Unten steht trotzdem die richtige Summe.
Preise als Aufpreis zur aktuellen Auswahl.
1Schalte im Stream im Reiter Optionen unter Preise den Schalter Relative Preise ein.
Menge je Position statt Menge am Warenkorb
Drei Böden sind kein dreifaches Regal. Deshalb sitzt die Menge im Konfigurator an der einzelnen Position: Mit Stückzahl wählbar bekommt der Kunde ein Mengenfeld direkt an der Zeile, mit Vorausgewählte Stückzahl legst du fest, womit er startet.
Wo eine Menge frei bleiben soll, aber nicht beliebig: dafür gibt es das feste Set mit seinen vier Regeln, etwa „mindestens ein Stück, maximal die ausgewählte Stückzahl (1 bis x Stück)“. Damit lassen sich Ober- und Untergrenzen sauber abbilden, ohne dass jemand vierzig Böden in ein 80er-Regal legt.
1Schalte im Reiter Optionen unter Stückzahl den Schalter Stückzahl wählbar ein und trag die Vorausgewählte Stückzahl ein.
2Grenzen setzt du unter Set mit dem Verhalten.
Preise, die nur hier gelten
Ein Einlegeboden, der einzeln 32 Euro kostet, soll im System vielleicht 29 kosten. Dafür ist der Reiter Preise im Stream da: Dort hinterlegst du einen individuellen Preis je Produkt, der nur innerhalb dieses Streams gilt. Der Katalogpreis des Produkts bleibt unangetastet.
Das ist auch der saubere Weg für Staffelungen, die nur im Set gelten sollen - das Produkt behält seinen eigenen Preis, und niemand muss ein zweites Produkt anlegen.
1Wähle im Reiter Preise oben das Produkt und trag den Preis ein, der nur in diesem Stream gilt.
Aufschläge in Prozent
Manche Zusatzleistung hat keinen festen Preis, sondern hängt am Wert des Ganzen - eine Sonderlackierung etwa, oder ein Aufmaß vor Ort. Am Produkt selbst lässt sich deshalb Ist prozentualer Aufschlag setzen und ein Prozentsatz hinterlegen.
Wie der Kunde das sieht, entscheidest du dazu: als Prozentualer Aufschlag oder als Absoluter Preis. Die erste Fassung erklärt sich selbst, die zweite ist beim Vergleichen leichter.
1Öffne das Produkt der Zusatzleistung, wechsle in den Reiter Konfigurator und schalte unter Komponenten den Schalter Ist prozentualer Aufschlag ein.
2Trag den Aufschlag ein und wähle die Anzeige.
Warum Aufpreise besser verkaufen
Ein Vollpreis neben dem anderen zwingt den Kunden zum Rechnen. Ein Aufpreis beantwortet direkt die Frage, die er gerade hat. Die Summe bleibt gleich, die Entscheidung wird leichter - und die Zusammenfassung unten zeigt am Ende ohnehin alle Positionen einzeln.