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Preis in der Kategorie

Ein Konfigurator hat keinen Preis, sondern eine Spanne. Trotzdem muss in der Kategorie eine Zahl stehen - und sie muss schnell da sein.

Ein Konfigurator hat keinen Preis. Er hat eine Spanne. In der Kategorie muss aber eine Zahl stehen, sonst wirkt das Produkt kaputt - und in der Sortierung nach Preis fehlt es ganz.

Deshalb kennt das Plugin zwei Arten, den Preis im Listing zu bestimmen. Beide sind bewusste Entscheidungen, keine Notlösungen.

Einstellung „Preis im Listing“ Wann sie passt
ab Preis - günstigster Preis Der Kunde stellt frei zusammen, und die günstigste mögliche Zusammenstellung ist ein ehrlicher Einstieg. Klassisch für Geschenkkörbe und Zubehörsets.
fester Preis - vorausgewählte Produkte Das Produkt hat einen echten Preis, etwa ein Paket mit Festpreis. Voraussetzung ist eine gepflegte Vorauswahl.

Der Festpreis hat einen Rückfall

Wörtlich aus dem Hilfetext: „Wenn der Preis der vorausgewählten Produkte den günstigsten Preis unterschreitet (z.B. keine Vorauswahl für ein Pflichtfeld getroffen wurde), dann wird immer der günstigste Preis angezeigt.“ Der feste Preis setzt also eine vollständige Vorauswahl voraus - sonst greift stillschweigend wieder der „ab“-Preis.

Warum das ein Zwischenspeicher braucht

Den günstigsten Preis auszurechnen heißt, jede Gruppe durchzugehen, Pflichtfelder zu berücksichtigen, Sets zu beachten und Rabatte anzuwenden. Für ein Produkt ist das nichts. Für eine Kategorieseite mit vierundzwanzig Konfiguratoren ist es viel, und zwar bei jedem Aufruf neu.

Deshalb bringt das Plugin einen eigenen Listing-Cache mit: eine Tabelle, in der die berechneten Preise liegen. Wie lange sie gelten, stellst du ein - voreingestellt sind 480 Minuten.

Damit der erste Besucher nicht wartet

Ein Zwischenspeicher ist beim ersten Aufruf leer. Genau dann kommt aber gern der Besucher, der zählt. Dafür gibt es zwei Wege, den Speicher vorher zu füllen:

Als geplante Aufgabe

Läuft im Hintergrund mit dem Scheduler des Shops. Einmal eingerichtet, kümmert sie sich selbst darum.

Als Konsolenbefehl

Lässt sich im Deployment aufrufen, direkt nach dem Leeren der Caches. So ist der Shop schon warm, wenn er wieder online geht.

Preisänderungen brauchen einen Moment

Ein zwischengespeicherter Preis ist ein alter Preis. Änderst du Katalogpreise, zeigt die Kategorie den neuen Wert erst nach Ablauf der eingestellten Zeit - oder nachdem der Speicher neu aufgewärmt wurde. Wer täglich Preise pflegt, setzt die Zeit kürzer und wärmt danach auf.

Auch ohne klassische Storefront

Der Konfigurator ist nicht an das mitgelieferte Frontend gebunden. Über die Store-API lassen sich der Aufbau eines Konfigurators abfragen und eine fertige Zusammenstellung in den Warenkorb legen. Ein eigenes Frontend kann damit dieselbe Logik nutzen, ohne sie nachzubauen.

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Häufige Fragen

Welche Preisarten gibt es im Listing?
Zwei: „ab Preis - günstigster Preis“ und „fester Preis - vorausgewählte Produkte“. Der Festpreis setzt eine gepflegte Vorauswahl voraus.
Warum braucht das einen Cache?
Weil der günstigste Preis über alle Gruppen hinweg gerechnet werden muss, inklusive Pflichtfeldern, Sets und Rabatten. Auf einer Kategorieseite mit vielen Konfiguratoren summiert sich das.
Wie vermeide ich, dass der erste Besucher wartet?
Mit dem Vorwärmen des Caches - entweder als geplante Aufgabe im Hintergrund oder als Konsolenbefehl im Deployment.